Präsidium


Präsidentin

Julia Zisgen

Warum machst du bei DGSMTech mit?

juliaStudiert habe ich Soziologie und mich schon im Studium unter anderem mit Fragen der Technik- und Internetsoziologie beschäftigt. Online bin ich seit der Zeit, in der die Modems beim Einwählen (!) ins Internet Geräusche machten und probiere seidem gerne neue Netzwerke, Plattformen und Apps aus.

Nach dem Studium fing ich an, beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zu arbeiten, wo ich mehr als zwei Jahre lang für das Forschungsprojekt VASA („Visual Analytics for Security Applications) verantwortlich war. Der Fokus dieses Projekts lag darauf, heterogene Massendaten zu analysieren und zu visualisieren und somit z.B. für die Lagedarstellung in Krisenstäben nutzbar zu machen. Soziale Medien spielten hier eine große Rolle als Informationsquelle, und so habe ich in dieser Zeit viel über die Zusammenhänge von Social Media und Bevölkerungsschutz gelernt. Auch in Zukunft wird in diesem Bereich einiges zu tun sein, und da möchte ich dabei sein.

Wo man mich sonst noch findet:

Facebook
Twitter
Instagram
Blog (allerdings vollkommen Bevölkerungsschutz-frei)

 

 


Vizepräsidentin

Nicole BernsteinBernstein

Warum machst du bei DGSMTech mit?

Mein beruflicher Werdegang begann 1987 beim Bundesgrenzschutz (heute Bundespolizei) als Polizeibeamtin. Durch meinen Einstieg in den mittleren Polizeivollzugsdienst und meinen zweifachen Aufstieg bis in den höheren Dienst lernte ich den Polizeidienst „von der Pike auf“ kennen. Von 2010 bis 2014 war ich beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) als Dozentin tätig. Dort war ich im Schwerpunkt mit der Ausbildung von Führungsstäben beschäftigt und erhielt so einen intensiven Einblick in den Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr. In dieser Zeit begann ich, mich intensiver mit Social Media und Einsatzmöglichkeiten derselben im Bevölkerungsschutz zu beschäftigen. Im Jahr 2015 nahm ich meine Tätigkeit als hauptamtlich Lehrende an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung Fachbereich Bundespolizei auf. In diese Tätigkeit fließen meine Kenntnisse aus meiner Tätigkeit beim BBK sowie meine Kenntnisse über die Verwendung von Social Media ein. Regelmäßig vermittle ich unseren Studierenden Chancen und Risiken der Nutzung und des Einsatzes von Social Media. Social Media sind aus unserer digitalen Welt nicht mehr wegzudenken. Durch immer wieder neue Phänomene gilt es, die Nutzung von Social Media im Bevölkerungsschutz konzeptionell weiter zu entwickeln und diese an die Informationsbedürfnisse einer digitalen Gesellschaft anzupassen. An dieser konzeptionellen Entwicklung möchte ich mich mit meinen zwei unterschiedlichen Blickwinkeln der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr beteiligen.

Wo man mich sonst noch findet:

 

 

 

 

 

 


Vizepräsident

Stefan Martini

Stefan Martini - (Foto: Bénédicte Bauer)

Stefan Martini – (Foto: Bénédicte Bauer)

Warum machst du bei DGSMTech mit?

Ich denke dass es durch den Einsatz von Social Media und Technik zu einer Verbesserung  des Bevölkerungsschutzes kommen kann. Hierbei ist es insbesondere wichtig zu wissen, welche Möglichkeiten vorhanden sind und wie diese in der Praxis eingesetzt werden können. Gerade dieser Übertrag stellt häufig eine Herausforderung dar. Auf der Seite der „Praxis“ besteht häufig kein Überblick über Möglichkeiten und existierende Techniken, die Seite der „Wissenschaft“ verkennt häufig den Bedarf.

Diese Schnittstelle zwischen Praxis und Wissenschaft ist für mich auch aufgrund meines Werdeganges spannend. Nach meinen Anfängen im Bevölkerungsschutz als Rettungsassistent studierte ich  Gesundheits- und Sozialmanagement, gefolgt von einem Studium der Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität Wuppertal. Nach meinem Abschluss  begann ich meine Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für „Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit“ (Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich). Dort befasse ich mich mit den Einsatzmöglichkeiten von Social Media im Bevölkerungsschutz.

 

Wo man mich sonst noch findet:

Facebook

Twitter

LinkedIn

Blog – JEMPS


Geschäftsführer

Stefan VoßschmidtUnbenannt

 

Warum mache ich mit?

Ich halte die Social Media für die Herausforderung der nächsten Jahre. Herausforderung umfassend verstanden, auch gedanklich. Wie allein die Möglichkeit, dass Galileo Galilei recht haben und die Erde sich um die Sonne drehen könnte – gleichgültig ob es stimmt oder nicht – dem Denken neue Bahnen gab, tun dies heute die Social Media. Wir wissen nicht genau, wohin die Reise geht, aber es ist besser nicht bei den letzten zu sein.

Teilweise ist mein Interesse auch durch Werdegang und Erfahrungen begründet. Dazu ein paar Worte: Nach Bundeswehrgrundwehrdienst, Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie, alten, mittelalterlichen und neueren Geschichte, Historischen Hilfswissenschaften und Erwachsenenbildung an den Universitäten Bielefeld, Münster und Kaiserslautern.

  1. und 2. juristisches Staatsexamen, Magister Artium (M.A.), Master of Arts.

Leitung der DGB Rechtsstelle in Riesa/Sachsen. Prozess- und Länderreferent beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Referent und stellvertretender Referatsleiter der Referate Wirtschaftsverwaltung und Innerer Dienst, Referatsleiter Interne Aus-, Fort und Weiterbildung, Einsatztraining, Ärztlicher und Sozialer Dienst der obersten Bundesbehörden/ Gesundheitsmanagement. Fünf Jahre Lehrbeauftragter an der Fachhochschule des Bundes, Rechtswissenschaften. Seit 06/2012 Dozent im Bevölkerungsschutz. Durch die Zusammenarbeit mit Kolleginnen, die Projekte mit Schwerpunkt Social Media leiteten, eröffnete sich diese neue Welt, obwohl ich dort immer ein „no native“ bleiben werde. Seit 2013 zeigt sich am Beispiel der Spontanhelfer die weltweite Relevanz der Social Media im Bevölkerungsschutz auch in Deutschland.

Und ich bin der Auffassung, dass die freiheitliche Rechtsordnung des Grundgesetzes das Engagement der Bevölkerung gutheißt.

 

Veröffentlichungen zu Einzelfragen, z. B. „Rechtshistorische Anmerkungen zur ‚Polizei’ und zur Gründung des Bundeskriminalamtes“, Kriminalistik 6/2012, „Betroffene sind Beteiligte im Krisen und Katastrophenmanagement. Rechtsfragen und soziale Konstruktion in einer Risikogesellschaft“, in: Krisenmanagement – Notfallplanung – Bevölkerungsschutz, Festschrift 2013, mit Julia Zisgen und Julia Kern, „Aus Fremden werden Freunde. Deutsches Recht und Soziale Medien, Bevölkerungs- schutz-Magazin 3/2014. Aktuell in JEMPS zu Ulrich Beck.

 

Erreichbarkeit:

Email: stefanvossschmidtsv@googlemail.com

Facebook: Stefan.voss

Skype stefan.vosss