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Präsidium

Präsidentin

Julia Zisgen

Warum machst du bei DGSMTech mit?

Profilfoto von Julia Studiert habe ich Soziologie und mich schon im Studium unter anderem mit Fragen der Technik- und Internetsoziologie beschäftigt. Online bin ich seit der Zeit, in der die Modems beim Einwählen (!) ins Internet Geräusche machten und probiere seidem gerne neue Netzwerke, Plattformen und Apps aus.

Nach dem Studium fing ich an, beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zu arbeiten, wo ich mehr als zwei Jahre lang für das Forschungsprojekt VASA („Visual Analytics for Security Applications) verantwortlich war. Der Fokus dieses Projekts lag darauf, heterogene Massendaten zu analysieren und zu visualisieren und somit z.B. für die Lagedarstellung in Krisenstäben nutzbar zu machen. Soziale Medien spielten hier eine große Rolle als Informationsquelle, und so habe ich in dieser Zeit viel über die Zusammenhänge von Social Media und Bevölkerungsschutz gelernt. Danach habe ich erstmal weitere 2,5 Jahre bei einer Frankfurter Mediaagentur im Bereich Data Management gearbeitet, ehe ich zur KfW Bankengruppe in die Abteilung für Konzernsicherheit gewechselt bin. Dort bin ich für Business Continuity Management sowie Notfall- und Krisenmanagement zuständig.

Wo man mich sonst noch findet:

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Instagram


Vizepräsidentin

Foto von NicoleNicole Bernstein

Warum machst du bei DGSMTech mit?

Während meiner Verwendung beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) interessierte ich mich verstärkt für Social Media und deren Einsatz im Bevölkerungsschutz. Die Verwendungsmöglichkeiten für die polizeiliche und nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr sind in den vergangenen Jahren deutlich erweitert worden. Heute sind Social Media aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken und für die meisten Menschen durch die Nutzung moderner Smartphones omnipräsent. 

Seit 2015 bin ich hauptamtlich Lehrende an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung. Für meine Unterrichtungen nutze ich Social Media zur Informationsgewinnung und erstelle adressatengerechte Vorträge für unsere Studierenden und andere Zielgruppen. Mein Ziel ist dabei immer, meine Zuhörer für die Chancen und Risiken der Nutzung von Social Media zu sensibilisieren. So ist die Geschwindigkeit der Informationsverbreitung wesentlich gestiegen, was auch die Gefahr der Verbreitung von Fake News deutlich erhöht.

Auch in meinen Buchbeiträgen finden Social Media unter verschiedenen Blickwinkeln inhaltlich Eingang.

Wo man mich sonst noch findet:

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Geschäftsführer

Stefan Voßschmidt

Foto von Stefan VoßschmidtWarum mache ich mit?

Ich halte die Social Media für die Herausforderung der nächsten Jahre. Herausforderung umfassend verstanden, auch gedanklich. Wie allein die Möglichkeit, dass Galileo Galilei recht haben und die Erde sich um die Sonne drehen könnte – gleichgültig ob es stimmt oder nicht – dem Denken neue Bahnen gab, tun dies heute die Social Media. Wir wissen nicht genau, wohin die Reise geht, aber es ist besser nicht bei den letzten zu sein.

Teilweise ist mein Interesse auch durch Werdegang und Erfahrungen begründet. Dazu ein paar Worte: Nach Bundeswehrgrundwehrdienst, Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie, alten, mittelalterlichen und neueren Geschichte, Historischen Hilfswissenschaften und Erwachsenenbildung an den Universitäten Bielefeld, Münster und Kaiserslautern.

1. und 2. juristisches Staatsexamen, Magister Artium (M.A.), Master of Arts.

Leitung der DGB Rechtsstelle in Riesa/Sachsen. Prozess- und Länderreferent beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Referent und stellvertretender Referatsleiter der Referate Wirtschaftsverwaltung und Innerer Dienst, Referatsleiter Interne Aus-, Fort und Weiterbildung, Einsatztraining, Ärztlicher und Sozialer Dienst der obersten Bundesbehörden/ Gesundheitsmanagement. Fünf Jahre Lehrbeauftragter an der Fachhochschule des Bundes, Rechtswissenschaften. Seit 06/2012 Dozent im Bevölkerungsschutz. Durch die Zusammenarbeit mit Kolleginnen, die Projekte mit Schwerpunkt Social Media leiteten, eröffnete sich diese neue Welt, obwohl ich dort immer ein „no native“ bleiben werde. Seit 2013 zeigt sich am Beispiel der Spontanhelfer die weltweite Relevanz der Social Media im Bevölkerungsschutz auch in Deutschland.

Und ich bin der Auffassung, dass die freiheitliche Rechtsordnung des Grundgesetzes das Engagement der Bevölkerung gutheißt.

Veröffentlichungen zu Einzelfragen, z. B. „Rechtshistorische Anmerkungen zur ‚Polizei’ und zur Gründung des Bundeskriminalamtes“, Kriminalistik 6/2012, „Betroffene sind Beteiligte im Krisen und Katastrophenmanagement. Rechtsfragen und soziale Konstruktion in einer Risikogesellschaft“, in: Krisenmanagement – Notfallplanung – Bevölkerungsschutz, Festschrift 2013, mit Julia Zisgen und Julia Kern, „Aus Fremden werden Freunde. Deutsches Recht und Soziale Medien, Bevölkerungsschutz-Magazin 3/2014. Aktuell in JEMPS zu Ulrich Beck.

Erreichbarkeit:

Email: stefanvossschmidtsv@googlemail.com
Facebook: Stefan.voss
Skype stefan.vosss

BeisitzerInnen

Ramian Fathi

Ramian Fathi studierte Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) und arbeitet seit 2014 zunächst als Hilfskraft, mittlerweile als Mitarbeiter unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich am Lehrstuhl Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit der BUW. Seit 2016 betreut Fathi im DFG-Schwerpunktprogramm 1894 „Volunteered Geographic Information: Interpretation, Visualisierung und Social Computing“ das Forschungsprojekt „Motivation und Partizipation Digitaler Freiwilliger Helfergruppen in der Humanitären Hilfe: Modelle und Anreize für die engere Verknüpfung mit den Einsatzkräften“.

Darüber hinaus leitet Fathi stellvertretend die Koordinierungsgruppe des ersten deutschen Virtual Operations Support Team (VOST), dass bei der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) praktisch erprobt wird. Das VOST ist ein Zusammenschluss von professionalisierten Digital Freiwilligen aus unterschiedlichen Gefahrenabwehrbehörden, die relevante Lageinformationen aus den Social Media und diversen anderen Informationsquellen für die Einsatzstrukturen der BOS gewinnbringend nutzbar machen.  Das Team kann eine umfassende Erfassung der Social Media durchführen („digitale Lageerkundung“) und beispielsweise lagerelevante Erkenntnisse mit Open Source-Daten räumlich analysieren.

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Researchgate

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Publikationsliste (Auswahl):

Fathi, R.; Schulte, Y.; Fiedrich, F. (2019). Kritische Infrastrukturen und grenzüberschreitende Herausforderungen einer vernetzten Gesellschaft. Notfallvorsorge, 1/2019, pp. 07-13. Walhalla-Verlag. ISSN: 0948-7913

Fathi, R.; Schulte, Y.; Schütte P.; Tondorf V.; Fiedrich, F. (2018). Lageinformationen aus den sozialen Netzwerken: Virtual Operations Support Teams (VOST) international im Einsatz. Notfallvorsorge, 2/2018, pp. 01-09. Walhalla-Verlag. ISSN: 0948-7913.

Fiedrich, F. & Fathi, R. (2018). Humanitäre Hilfe und Konzepte der digitalen Hilfeleistung. Sicherheitskritische Mensch-Computer-Interaktion: Interaktive Technologien und Soziale Medien im Krisen- und Sicherheitsmanagement, pp. 509-528. Springer Vieweg. ISBN: 978-3-658-19522-9

Fathi, R., Kleinebrahn, A., Schulte, Y., Martini, S. (2017). Desinformationen in der Lage – oder die Suche nach dem Koch der Gerüchteküche. Crisis Prevention, 4/2017, pp. 38-41. Beta Verlag. ISSN: 2198-0527

Fathi, R., Polan, F., Fiedrich, F. (2017). Digitale Hilfeleistung und das Digital Humanitarian Network. Notfallvorsorge, 3/2017, pp. 4-10. Walhalla-Verlag. ISBN: 978-3-8029-4875-6

Fathi, R., Rummeny, D., Fiedrich, F. (2017). Organisation von Spontanhelfern am Beispiel des Starkregenereignisses vom 28.07.2014 in Münster. Notfallvorsorge, 2/2017, pp. 27-34. Walhalla-Verlag. ISBN: 978-3-8029-4845-9

Fathi, R., Martini, S., Kleinebrahn, A., Voßschmidt, S. (2017). Fathi, R., Rummeny, D., Fiedrich, F. (2017). Spontanhelfer im Bevölkerungsschutz: Rahmenempfehlungen für den Einsatz von Social Media. Notfallvorsorge, 1/2017, pp. 08-14. Walhalla-Verlag. ISBN:978-3-8029-4844-2

Fathi, R., Fiedrich, F. (2017). Motivation and Participation of Digital Volunteer Communities in Humanitarian Assistance. Conference: Proceedings of the 14th International Conference on Information Systems for Crisis Response And Management (pp. 412-419). Albi, France. ISSN: 2411-3387

Fathi, R., Tonn, C., Schulte, Y., Spang, A., Gründler, D., Kletti, M., Fiedrich, F., Fekete, A., Martini, S. (2016). „Untersuchung der Motivationsfaktoren von Spontanhelfern“. Schriften der Sicherheitsforschung – Band 1. Deutsches Rotes Kreuz: Die Rolle von ungebundenen HelferInnen bei der Bewältigung von Schadensereignissen. Teil 3: Handlungs- und Umsetzungsempfehlungen für den Einsatz ungebundener HelferInnen. Berlin. 

Martini, S., Fathi, R., Voßschmidt, S., Zisgen, J. (2016). Virtual Operations Support Team (VOST): Digitale Lageerkundung am Beispiel „Tag der Patrioten“. Im Einsatz, 2/2016, pp.40-44. S+K Verlag. ISSN 1617-4283

Martini, S., Fathi, R., Voßschmidt, S., Zisgen, J. & Steenhoek, S. (2015). Ein deutsches VOST? Ein deutsches Virtual Operations Support Team – Potenziale für einen modernen Bevölkerungsschutz. Bevölkerungsschutz. 3/2015, pp. 24-27. ISSN: 0940-7154

Fathi, R. (2015). Studium der Sicherheitstechnik – Ein Erfahrungsbericht. Notfallvorsorge, 4/2015. Walhalla-Verlag. ISBN: 978-3-8029-2154-4

Martini, S., Zisgen, J., Fathi, R., Steenhoek, S., Bernstein, N., Voßschmidt, S. & Karsten, A. (2015). Risiko- und Krisenkommunikation – Herausforderungen einer veränderten Kommunikationskultur im Zeitalter der Social Media. INKA-Forschungsverbund. Zukunft des Katastrophenschutzes in Deutschland: Impulse für ein zukunftsfähiges Freiwilligenmanagement, pp.99-109 Wochenschau-Verlag. ISBN: 978-3-7344-0125-1

Fathi, R., Tonn, C., Schulte, Y., Spang, A., Gründler, M., Kletti, F., Fiedrich, F., Fekete, A., Martini, S. (2015). Untersuchung der Motiviationsfaktoren von Spontanhelfern. 15. DKKV Forum Katastrophenvorsorge. 1. Preis des Posterwettbewerbs, Berlin.

Anja Kleinebrahn

Zu DGSMTech bin ich gekommen, während ich hauptberuflich beim DRK tätig war und mich viel mit der Einbindung von bzw. Zusammenarbeit mit spontanen / ungebundenen / freiwilligen Helfern (oder wie auch immer man sie am liebsten nennen möchte) im Bevölkerungsschutz beschäftigt habe. Dabei ist mir bewusst geworden, mit welcher enormen Hilfsbereitschaft und Motivation viele Menschen mit anpacken und helfen möchten – und wie ungemein wichtig dies ist. Und im Umkehrschluss ist es denke ich somit genauso wichtig, diese Hilfsbereitschaft zu fördern und Möglichkeiten zu eröffnen, sie einbringen zu können. Nicht nur weil es in einigen Fällen nicht unmittelbar vor Ort möglich und/oder sinnvoll ist, bietet es sich an, dies (auch) auf andere Weise zu tun bzw. tun zu können. Soziale Medien bieten dazu eine Vielzahl an verschiedenen Möglichkeiten. Natürlich muss überlegt und probiert werden, auf welche Weise dies für alle Beteiligten am besten geschehen und umgesetzt werden könnte oder sollte. Sich den mit Sozialen Medien einhergehenden Potentialen grundsätzlich zu verschließen halte ich jedoch für nicht sinnvoll.  Wenn geeignete Wege und Methoden gefunden werden, so denke ich, dass dies eher Vor- als Nachteile für den Bevölkerungsschutz mit sich bringt. Gleichwohl dabei natürlich die Gefahr besteht, dass der ein oder andere Stolperstein mitgenommen wird, würde ich somit eher nach dem Motto „Learning by Doing“ an die ganze Sache herangehen, anstatt diesbezüglich auf der Stelle zu treten.

Anna Carla Springob

Anna Carla Springob, Portrait
Anna Carla Springob

Als studierte Medienwissenschaftlerin M.A. und Social Media Managerin Advanced (IHK) bin ich als Pressesprecherin und Social Media Managerin bei der Bezirksregierung Arnsberg tätig. Zuvor war ich vier Jahre lang Online- und Social-Media-Redakteurin sowie Dozentin bei einer Agentur und Akademie beschäftigt.

Im Jahr 2010 bin ich ehrenamtlich in das DRK eingetreten, ab 2011 liegt mein Schwerpunkt im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Social Media. Hier begleite ich Alltagsaktivitäten ebenso wie größere Events oder aber auch Einsätze. Im Jahr 2015 wurde ich im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe zur ehrenamtlichen Teamleiterin Social Media für das Team Westfalen ernannt. Das Team Westfalen ist die Struktur für spontane bürgerschaftliche Hilfe im DRK in Westfalen-Lippe.

DGSMTech-Mitglied bin ich seit 2016, Kontakt besteht allerdings schon seit dem ersten Workshop in Wuppertal 2015. Die Themen des Vereins sind mir ein echtes Anliegen, denn: „Social Media ist wie eine Gartenparty – Über unser Handeln wird im Schadenfalls so oder so geredet. Besser ist es, wenn wir zum einen wissen, was gerdet wird, und zum anderen mitreden können.“

Wo ich sonst online noch unterwegs bin:

Twitter: @pintawohl
Xing https://www.xing.com/profile/AnnaCarla_Springob
LinkedIn https://www.linkedin.com/in/annacarlaspringob
Speakerinnen.org: https://speakerinnen.org/de/profiles/anna-carla-springob-m-a